Monday, 15th July 2024
15 Juli 2024

Mit dem Einkommen steigen die Sorgen

Die finanziellen Sorgen richten sich nach dem eigenen Gehalt. Wer mehr verdient, macht sich mehr Gedanken um sein Geld und das Ersparte. Das ergab eine Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands.

Die wichtigsten Ergebnisse des Vermögensbarometer:

▶︎ Fast zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) sind mit ihrer finanziellen Lage sehr zufrieden oder zufrieden – der höchste Stand seit 2005! Bei den Frauen sind es 62 Prozent, bei den Männern 65 Prozent.

▶︎ Je höher das Einkommen und das Vermögen sind, desto größer ist der Anteil derjenigen, die sich Sorgen machen. Bei einem Gehalt von weniger als 1000 Euro sowie 1000 bis 1500 Euro sind es 55 Prozent. In Haushalten mit 1500 bis 2000 Euro liegt der Anteil bei 64 Prozent. In der Einkommensgruppe von 2000 bis 2500 Euro sind es 66 Prozent. Bei 2500 Euro oder mehr liegt der Anteil bei 68 Prozent. Nur die Hälfte (50 Prozent) derjenigen, die über kein Geldvermögen verfügen, macht sich keine Sorgen. Dagegen sind 74 Prozent der Gruppe, die 50 000 Euro oder mehr besitzen, besorgt.

▶︎ 61 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen um ihr Erspartes. Allerdings nehmen die Bedenken ab: Vor einem Jahren waren es noch 75 Prozent. Angestiegen ist dagegen der Anteil der Menschen, die sich aufgrund der politischen Lage Gedanken um ihr Geld machen. Jeder Zehnte (zehn Prozent) gehört dazu. 2017 waren es vier Prozent.

▶︎Jeder dritte Deutsche (32 Prozent) macht sich Sorgen um die eigene Altersvorsorge. Allerdings sind nur 16 Prozent dazu bereit, für bessere Renditeaussichten mehr Risiko bei der Geldanlage einzugehen.

▶︎ Die Zahl derjenigen, die sich beim Sparen wegen der Nullzinspolitik Sorgen machen, sank auf 32 Prozent – im vergangenen Jahr waren es noch 53 Prozent. Gleichzeitig haben sich 38 Prozent inzwischen nach neuen Anlagemöglichkeiten umgesehen.

▶︎ Wer spart, tut das am häufigsten für die Altersvorsorge (28 Prozent). Die Bildung einer Rücklage ist für 23 Prozent das Motiv, eine konkrete Anschaffung bei 14 Prozent der Befragten der Grund. Für einen Urlaub sparen acht Prozent.

▶︎ 81 Prozent der Deutschen haben das Gefühl, dass zuletzt die Preise gestiegen sind. Fast jeder Vierte (24 Prozent) sagt sogar, dass die Teuerung stark gewesen sei.

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