Saturday, 15th December 2018
15 Dezember 2018

Krauss Maffei wird von Hackern erpresst

Die Krauss-Maffei-Gruppe aus München musste die Produktion drosseln, weil Hacker ihre Unternehmenscomputer lahmgelegt haben.

Das geht aus einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hervor. Nach Informationen der F.A.Z. gibt es eine Lösegeldforderung. Ein schwerer Cyberangriff auf den führenden Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Produktion und Verarbeitung von Kunststoff- und Gummiprodukten.

Weltweit hat die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in München mehr als 5000 Mitarbeiter. Schon seit knapp zwei Wochen müsste Krauss Maffei an mehreren Standorten mit gedrosselter Leistung produzieren, hieß es weiter in dem „FAZ“-Bericht.

Der Cyberangriff soll über etliche Rechner durch eine „Trojaner-Attacke“ (Ransomsoftware) durchgeführt worden sein.

Auf Anfrage der Zeitung, bestätigte ein Sprecher von Krauss Maffei die Krisensituation. „Der Normalzustand ist noch nicht erreicht.“ Die Reaktion des Unternehmens: verschiedene Server wurden umgehend abgeschaltet.

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Lösegeldforderung an Krauss Maffei

Die Hacker sollen eine Lösegeldforderung an den Konzern gestellt haben, berichtet die „FAZ“ weiter. Über die Höhe der Forderung sei noch nichts bekannt. Sicherheitsbehörden seien informiert, außerdem werde eng mit privaten Sicherheits-Dienstleistern zusammengearbeitet.

Nach Bekanntwerden der Attacke habe das Unternehmen sofort die Verbindungen zu seinen Kunden unterbrochen, hieß es weiter. Bisher sei nicht bekannt, dass Kunden oder Lieferanten ebenfalls von dem Trojaner in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Laut des Berichtes, wurde vor allem der Krauss Maffei Standort in München mit rund 1800 Mitarbeitern attackiert. Einzelne Systeme, die in der Fertigung und Montage eingesetzt werden, konnten nicht mehr gestartet werden. Der Grund: Trojaner hätten die dafür notwendigen Computerdaten verschlüsselt und unbrauchbar gemacht.

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