Saturday, 15th December 2018
15 Dezember 2018

Flugzeugabsturz in Indonesien: Maschine stand auf der „schwarzen Liste“ – erste Leichenteile geborgen!

Kurz nach dem Start vom Flughafen in Jakarta ist ein indonesisches Passagierflugzeug ins Meer gestürzt. Mehr als 180 Menschen waren an Bord – der News-Ticker.

  • Kurz nach dem Start in Jakarta ist eine Boeing 737 von Lion Air ins Meer gestürzt.
  • Mindestens 181 Passagiere sowie acht Besatzungsmitglieder waren an Bord des Fluges JT610.
  • Alle 189 Insassen sind vermutlich tot – erste Leichenteile geborgen

+++ AKTUALISIEREN+++

Flugzeugabsturz in Indonesien -  Lion Air stand schon einmal auf der „schwarzen Liste“

13.51 Uhr: Die EU-Kommission hatte die betroffene Fluggesellschaft Lion Air 2016 von der „schwarzen Liste“ gestrichen – diese umfasst Airlines, denen der Betrieb in der EU untersagt ist. Diese Entscheidung sei auf Grundlage einer Experten-Analyse getroffen worden, sagte ein Sprecher nun. Die Behörde überprüft regelmäßig die Sicherheitsstandards von Fluggesellschaften und spricht Verbote oder Auflagen aus. Im Juni 2016 hob die EU-Kommission sogar für alle indonesischen Fluggesellschaften das Verbot auf.

Der Sprecher betonte am Montag jedoch, Lion Air fliege EU-Flughäfen ohnehin nicht planmäßig an. Für Schlüsse zur Absturzursache der Lion-Air-Maschine sei es noch zu früh. Erst müssten die Ermittlungsergebnisse abgewartet und analysiert werden.

Leichenteile nach Absturz von indonesischer Passagiermaschine gefunden

11.13 Uhr: Wie die Presseagentur AFP berichtet, haben Rettungskräfte bereits Leichenteile von Insassen der abgestürzten Lion-Air-Maschine geborgen.

Vermutlich 189 Tote bei Flugzeugabsturz in Indonesien

9.45 Uhr:  Neuesten Angaben der indonesischen Behörde für Verkehrssicherheit zufolge sind alle 189 Insassen beim Absturz der Lions Air Passagiermaschine mit der Flug-Nummer JT610 ums Leben gekommen. Das Verkehrsministerium hatte zunächst von 188 Insassen gesprochen. An Bord der Maschine befanden sich 178 erwachsene Passagiere, ein Kind, zwei Babys, zwei Piloten und sechs Flugbegleiter. 

Flugzeugabsturz in Indonesien: JT610 hatte schon vor Start Probleme

8.11 Uhr: Nach neuesten Meldungen ist der Absturz von Flug JT610 offenbar auf ein technisches Problem zurückzuführen. Der Vorstandschef der Fluggesellschaft, Edward Sirait, berichtete am Montag, dass der Pilot der Boeing 737 kurz nach dem Start um Erlaubnis gebeten habe, zum Flughafen Jakarta zurückzukehren – doch dazu kam es nicht mehr. Die Maschine stürzte ins Meer. 

„Unser Pilot hat nach Vorschrift gehandelt“, sagte der Chef der Fluglinie. „Als er gesehen hat, dass es ein Problem gibt, hat er darum gebeten, zur Basis zurückkehren zu dürfen. Aber wir wissen, wie es zu Ende ging.“ Sirait bestätigte, dass die Maschine zuvor schon ein technisches Problem gehabt habe. Dies sei jedoch vor dem Flug am Montag behoben worden. Details nannte er nicht.

7.36 Uhr: Sutopo Purwo Nugroho, Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, twitterte Bilder von der Absturzstelle und ein kurzes Video.

7.08 Uhr: Rettungskräfte sind nach wie vor im Einsatz – und ihnen bietet sich ein erschütterndes Bild. Auf der Wasseroberfläche hat sich eine großer Teppich aus Überresten aus dem Flugzeug gebildet. Fotos von der Unglücksstelle zeigen persönliche Gegenstände der Reisenden, Wrackteile, Treibstoff, Rettungswesten und Leichen. Noch immer gibt es keine Informationen darüber, ob es Überlebende gibt – doch die traurige Wahrheit ist: die Wahrscheinlichkeit ist minimal, dass irgendjemand diesen Absturz überstanden haben könnte. Das Wrack soll in etwa 35 Metern Tiefe liegen.

6.44 Uhr: Ein Video, das ein Twitter-User postete, zeigt die Flugroute von JT610. Nach dem Start in Jakarta drehte die Maschine Richtung Meer und flog über diesem entlang der Küste – doch kurz darauf endet der Flug. 

Flugzeugabsturz in Indonesien: JT610 von Lion Air stürzt ins Meer – Hoffnung auf Überlebende gering

6.26 Uhr: Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, ist gering. Ein Sprecher der Rettungsdienste, Muhammad Syaugii, sagte: „Wir haben Rettungswesten, Handys und Flugzeugteile entdeckt.“ Vermutet werde, dass das Wrack in einer Tiefe von etwa 35 Metern im Meer liege. Der Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, veröffentlichte auf seinem Twitter-Konto auch erste Bilder von der Unglücksstelle. Auf dem Wasser ist ein größerer Flugbenzin-Teppich zu sehen.

Billigflieger stürzt in Indonesien ins Meer – Bilder von der Absturzstelle

Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HandoutEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HandoutEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HADI SUTRISNOEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HADI SUTRISNOEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © dpa / UncreditedEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © dpa / UncreditedEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HandoutEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © dpa / UncreditedEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © dpa / UncreditedEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / FAJRIN RAHARJOEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HandoutEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HandoutEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HandoutEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HandoutEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / RESMI MALAUEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / FAJRIN RAHARJOEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / FAJRIN RAHARJOEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / HANDOUTEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / ADEK BERRYEin Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen.Ein Flugzeug der Gesellschaft Lion Air ist nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. An Bord waren mehr als 180 Menschen. © AFP / RONI BAYU

Nach Angaben der Rettungsdienste wurde Flug JT-610 zuletzt bei Karawang in der Provinz West-Java geortet. Dort sei auch der Funkkontakt zu dem Flugzeug abgebrochen. Über die Absturzursache wird noch gerätselt. Die Maschine war recht neu. Das Boeing-Modell 737 MAX 8 ist nach Angaben von Experten erst seit 2016 in Betrieb.

Lion Air ist die größte Billigfluglinie des Inselstaats Indonesien mit seinen mehr als 250 Millionen Einwohnern. Die 1999 gegründete Gesellschaft, die moderne Jets der Hersteller Boeing und Airbus einsetzt, fliegt hauptsächlich Ziele innerhalb des Landes an. Die Flotte umfasst nach Angaben der Fluglinie derzeit 112 Maschinen.

2013 war bereits eine andere Boeing 737 von Lion Air mit mehr als 100 Menschen an Bord beim Landeanflug auf die indonesische Urlauberinsel Bali ins Meer gestürzt. Das Flugzeug brach praktisch auseinander. Damals gab es jedoch keine Todesopfer.

Wohl mehr als 180 Tote nach Flugzeugabsturz bei Indonesien

5.18 Uhr: Beim Absturz einer indonesischen Passagiermaschine sind am Montag vermutlich mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. Die Boeing 737 des Billigfliegers Lion Air stürzte am Montag wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen der Hauptstadt Jakarta aus zunächst ungeklärter Ursache ins Meer. Sie war auf dem Weg zu der Nachbarinsel Bangka. An Bord waren nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde mindestens 181 Passagiere sowie sieben Besatzungsmitglieder.

Die Boeing 737 MAX 8 war um 06.20 Uhr Ortszeit (00.20 Uhr MEZ) in Jakarta gestartet. Eine Stunde später wurde sie auf dem Flughafen von Pangkal Pinang erwartet, der größten Stadt der Nachbarinsel Bangka. Die Maschine verschwand nach Angaben der Luftraum-Überwachung jedoch 13 Minuten nach dem Abheben von den Radarschirmen. Nach kurzer Suche wurden dann im Meer die ersten Trümmer entdeckt, etwa 70 Kilometer von Jakarta entfernt.

Jakarta/Indonesien: Maschine von Lion Air kurz nach dem Start ins Meer gestürzt – Die Erstmeldung

Jakarta – In Indonesien ist eine Passagiermaschine der Billigfluggesellschaft Lion Air mit 188 Menschen an Bord abgestürzt. Die Boeing 737 sei kurz nach dem Start in der indonesischen Hauptstadt Jakarta ins Meer gestürzt, teilten die indonesischen Rettungsbehörden am Montag mit. Unklar war zunächst, ob Menschen den Absturz überlebten.

"Das Flugzeug ist in 30 bis 40 Meter tiefes Wasser gestürzt", sagte ein Behördensprecher der Nachrichtenagentur AFP. "Wir suchen noch nach den Überresten des Flugzeugs."

Die Maschine sollte von Jakarta nach Pangkal Pinang auf der Insel Bangka fliegen. Der Kontakt zu dem Flugzeug brach nach Angaben der Generaldirektion für zivile Luftfahrt des indonesischen Verkehrsministeriums rund 13 Minuten nach dem Start ab. Demnach hatte die Besatzung zunächst durchgegeben, zum Flughafen zurückkehren zu wollen. Dann sei die Maschine vom Radar verschwunden.

An Bord der Maschine befanden sich den Behörden zufolge 178 erwachsene Passagiere, ein Kind, zwei Babys, zwei Piloten und fünf Flugbegleiter.

Im Inselstaat Indonesien sind Flugzeuge ein wichtiges Transportmittel. Immer wieder kommt es aber zu Flugzeugunglücken. Der Billigflieger Lion Air war wiederholt in Unfälle verwickelt.

AFP

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